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von einem, der auszog, sich selbst zu finden
"wer bin ich?" und vor allem: "bin ich überhaupt?" - diese existentiellen fragen menschlichen daseins stehen im zentrum von henrik ibsens buntem spektakel-drama 'peer gynt'.
peer gynt, der aus armen verhältnissen stammt - sein vater, ein alkoholiker und spieler, hat das gesamte vermögen der familie durchgebracht - lebt am rande der gesellschaft als sozial geächteter. um dieser tristesse zu entfliehen, lebt er in seiner eigenen phantasiewelt aus märchen, geschichten und lügen. doch was passiert, wenn diese phantasiewelt auf die harte realität trifft? was ist traum und was ist wirklichkeit? nach und nach verwandelt sich peers paradiesische märchenwelt in einen horrortrip. auf der flucht vor der grausamen alltagsrealität landet er in den fängen sexlüsterner sennerinnen, gewaltbereiter trolle, geldfixierter geschäftsmänner, todessehnsüchtiger irrer und schlussendlich des ominösen knopfgießers, der peers seele will.
"wer bin ich?" und vor allem: "bin ich überhaupt?" - ibsens drama bietet zum schluss eine tragikomische antwort auf diese fragen.
die aufführungen des germanistentheaters finden vom 30. juli bis zum 04. august 2009 um 19.30 Uhr im theater an der universität statt. um 19 Uhr wird jeweils eine einführung ins stück und die inszenierung angeboten. der eintritt ist frei.
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